Australien Hamburg Bahn und Industrie Panoramen Näher betrachtet Schwarz-Weißes Vermischtes Kameras
Deutsche Version English version
|
Hier nun alle relevanten Teile der Zorki 3 inklusive Erklärungen. |
|
Das Zeitenrad mit den beiden Madenschrauben. |
|
Der Spannknopf in seinen Einzelteilen. Die kleine runde Feder wird unten auf den Spannknopf geclipt. Sie bremst die Filmzählscheibe. Die Unterlegscheibe beim Einbau leicht fetten. |
|
Der Auslöseknopf und der Kragen um ihn herum. |
|
Der Zubehörschuh. Eigentlich muss man ihn nicht entfernen. |
|
Der Langzeitenknopf. Innen sieht man die Schraube, mit der man die Langzeiten einstellt. Nach rechts wird die eingestellte Zeit länger, nach links kürzer. Man kann ihn auch noch zerlegen und abschrauben, aber hier war auch die innere winzige Madenschraube kaputt und hätte ausgebohrt werden müssen. So kleine Madenschrauben hat man nicht unbedingt auf Lager, also habe ich die vordere Platte mit dem Knopf zusammen abgenommen. |
|
Alle Teile der Rückspulkurbel. Die kleine Unterlegscheibe unten wird benötigt damit die Feder nicht über die Gabel rutscht. Der silberne Ring oben hat eine angeschrägte Seite. Die muss beim Einbau nach unten zeigen, sonst passt die Schraube nicht richtig. |
|
Teile des Spannmechanismus. Die Feder verhindert, dass der gespannte Verschluss selbsttätig wieder abläuft. Der Ring hat eine Aussparung in die der Arm der Feder zu liegen kommen muss. Die Bohrungen in der Gewindeplatte passen beim Einbau genau über die beiden Ösen der Feder. |
|
Weitere Teile des Spannmechanismus. Auf das Zahnrad wird der Spannknopf geschraubt. Die große Hülse hält die Filmaufnahmespule. Sollte die Spule zu locker oder zu fest sitzen kann der Anpressdruck durch gezieltes Verbiegen der 3 Laschen angepasst werden. |
|
Teile der Rückspulentriegelung. Wenn man den Hebel oben in Richtung "B" dreht wird durch das keilförmige Teil (siehe 16) das Zahnrad angehoben und gibt das Getriebe oben frei. Die Feder sorgt dafür, dass das Zahnrad wieder ins Getriebe kommt, wenn man den Hebel oben zurückstellt. |
|
Das Langzeitenwerk. Unten ist der Schieber zu sehen, der durch den Langzeitenknopf bei Einstellen der 1/10 Sek. bewegt wird. Rechts auf dem ovalen Teil ist eine kleine Feder. Sie muss hinter dem messingfarbenen Knauf enden. Wenn sie rausrutscht läuft das Werk nicht. Wenn es schwergängig ist kann man es in Waschbenzin baden und dabei das ovale Teile nach hinten schieben und so das Langzeitenwerk auslösen. |
|
Weitere Teile der Rückspulentriegelung. Das angehobene Zahnrad aus 9 verschiebt auch noch diese Stange nach unten. Dadurch wird ein kleiner Stift unten herausgeschoben und gibt das untere Getriebe frei, so dass man den Film zurückspulen kann. |
|
Diese Blattfeder ist für das Langzeitenwerk. Beachte den kleinen Hubbel oben rechts. Im Zusammenspiel mit der kommaförmigen Scheibe (21) bewegt er die Stange des Langzeitenwerks nach oben. Dadurch wird nach dem Auslösen und Ablauf des ersten Vorhangs die kleine Platte oben an der Stange des Langzeitenhebels angehoben. Sie stellt sich dann dem Mitnehmer unter der Zeitenscheibe (19) in den Weg und verhindert so das Ablaufen des zweiten Vorhangs bis das Langzeitenwerk abgelaufen ist. Spannt man die Kamera nun wieder bewegt sich die Scheibe von der Blattfeder herunter, sie bewegt sich ca. einen Millimeter nach unten und somit kann die winzige Feder oben aus 24 den Langzeitenhebel wieder herunterdrücken, damit er oben nicht mit dem Mitnehmer kollidiert. Kein Wunder, dass sich so ein kompliziertes Langzeitenwerk nicht durchgesetzt hat. Es ist doch ziemlich schmutz- und dadurch fehleranfällig. |
|
Die Auslösefeder des Verschlusses. Die kleine Gewindeplatte innen anzubringen kann ein Geduldspiel werden. |
|
Die Lichtfalle mit dem 36x24mm Ausschnitt des Filmformats. Sie teilt sich auf der Oberseite eine Schraube mit dem Messsucher und auf der Unterseite eine mit dem Langzeitenwerk. |
|
Das kleine Zahnrad des Getriebes. Zwischen Schraube und Zahnrad gehört etwas Fett. |
|
Die Teile der Rückspulentriegelung auf der Oberseite. Die Anzahl und Position der Unterlegscheiben ist beim Einbau wichtig. Sonst geht der Hebel zu schwer oder zu leicht. Das keilförmige Teil verschiebt das Zahnrad mit der Feder (siehe 9), so dass der Film zurückgespult werden kann. |
|
Teile der Bremse des ersten Vorhangs. Der Vorhang wird zum Einen gebremst, damit er nicht so laut auslöst, zum Anderen kann es den seltenen Effekt geben, dass der erste Vorgang nach dem Auslösen zurückschnellt und das Bild im Randbereich dann überbelichtet wird. |
|
Der Schraubanschluss mit Befestigungsschrauben. Vorher müssen die Wachspapierstreifen wieder richtig aufgelegt werden. Kleiner Tipp beim Festziehen der Schrauben: Mit einem Finger gegen das Abrutschen des Schraubenziehers nach innen sichern. Mir ist der Schraubenzieher schon mal abgerutscht und im Verschlusstuch gelandet ... |
|
Das defekte Teil, nun ersetzt durch ein heiles. Leider ist das Teil nur in der Zorki 3 verbaut worden. Der Nocken unten ist für den Ablauf des Langzeitenwerks notwendig. Man kann also nicht auf Teile anderer Zorkis zurückgreifen. |
|
Die Spannmuttern der Verschlussfedern und ihre Fixierschrauben. Die Spannmuttern haben Linksgewinde! |
|
Die kommaförmige Scheibe. Erklärungen dazu siehe 12. |
|
Teile der Zeitensteuerung. In die Messingscheibe sind Schlitze gefräst, in die der hintere Teil des Pins des silbernen Knaufes einrastet. Die lange Madenschraube nervt. Mal geht sie ganz leicht wieder rein und manchmal wird sie zum Geduldspiel. |
|
Der Zeitenverzögerungshebel und die Feder dazu. Ihn Einzusetzen ist auch oft nervig, da er unten im Gehäuseboden in ein Loch muss. |
|
Der Langzeitenhebel und seine Teile. Da sind schon recht kleine und einzigartige Teile bei, die man nicht im Teppich verlieren sollte. |
|
Der Messsucherarm wird so angebracht, dass die gerade Seite der Platte mit den 3 Gewinden in Richtung Gehäusewand zeigt. |
|
Stachelwalze und Auslösezahnrad. Die Stachelwalze wird von oben und unten verschraubt und dann mit der Madenschraube gesichert. Die Stange mit dem Zahnrad wird beim Verschlusseinbau in die Stachelwalze gesteckt. Beim Auslösen wird die Stange nach unten gedrückt und gibt den gesperrten Verschluss frei, der nun ablaufen kann. |
|
Über die Rollen laufen die Verschlussbänder. Die kleine Hülse ist ein Abstandshalter. Nur selten sieht man, dass noch mit kleinen Unterlegscheiben nachjustiert wurde. |
|
Spannfeder und Rolle des 2. Vorhangs. In das Teil rechts unten wird die Spannfeder in eine kleine Aussparung eingehakt. |
|
Spannfeder und Rolle des 1. Vorhangs. Wie man sieht sind die Spannfedern an unterschiedlichen Stellen auf der Achse befestigt. Man sollte sie beim Zusammenbau nicht verwechseln. |
|
Die große Trommel. An den Steg kommt der erste Vorhang, auf die Trommel wird das längere Tuch des 2. Vorhangs geklebt. Bei der Achse findet man fast immer 1 bis 3 kleine Unterlegscheiben. |
|
Die Teile des Messsuchers, nur grob zerlegt. Links ist die Abdeckung mit der äußeren Linse zu sehen, vorne die bewegliche Einstellung des Dioptrienausgleichs. So zerlegt kommt man gut an die Linsen und kann sie putzen. |
|
Der Verschlusskasten von hinten. Alle Teile bis auf eines sind abgebaut. |
|
Der Verschlusskasten von innen. Man sieht die recht vielen Bohrungen und Gewinde gut. Unten sieht man das nun freidrehende Zahnrad, das im Verschluss angebracht wird, zusammen mit dem Stift, der einfach durch die Achse des Zahnrades geschoben wird. Endlich keine elendig festsitzende Schraube mehr, wie bei den älteren Zorkis. |
|
Die Deckplatte. Bis auf wenige Teile wurde alles abgebaut. Auch hier ist eine beachtenswerte Anzahl an Bohrungen zu sehen. |