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So sieht sie aus · Äußere Teile abbauen · Gehäuse entfernen · Messsucher ausbauen · Verschluss ausbauen · Weitere Teile entfernen · Alle Teile · Zusammenbau · Ergebnis|
Die Zorki 3 ist wohl die schönste aller Zorkis. Sie sieht aus wie eine vergrößerte Zorki bzw. ähnlich wie eine Leica III durch das Rad für die langen Zeiten auf der Vorderseite. |
Seit einigen Jahren fristete diese Zorki 3 ihr Dasein im Schrank, da sie einen damals für mich unreparablen Fehler hatte. Der Mitnehmer an der Zeitensteuerung war abgebrochen, damit liefen alle Zeiten mit geschlossenem Vorhang durch. Um den Fehler zu beheben muss man sie komplett zerlegen. |
1. So sieht sie aus |
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Bis auf etwas Abrieb am Chrom macht sie einen passablen Eindruck. Allerdings war auch eins der Tücher undicht und sie war allgemein recht schwergängig. Sie ist aber auch die komplizierste aller Zorkis was das Überholen angeht, mehr Teile dürften in keiner anderen verbaut worden sein. |
2. Äußere Teile abbauen |
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Fangen wir an sie zu zerlegen. Wie üblich beginnen wir mit dem Abbau des Deckels. |
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Lösen Sie die beiden Schrauben auf der Vorder- und der Rückseite des Deckels (links). Danach entfernen Sie sie beiden Madenschrauben im Zeitenknopf. Er kann dann abgenommen werden (unten). Nach Entfernen der 4 verchromten Schrauben kann der Zubehörschuh vom Deckel entfernt werden (ganz unten). |
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Rückspulkurbel und Zeitenrad |
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Entfernen Sie sie Schraube und zerlegen Sie die Rückspulkurbel wie gehabt (links). Der Knopf zum Verstellen der langen Zeiten auf der Vorderseite ist mit einer winzigen Madenschraube gesichert (links unten) Leider hatte diese Schraube einen defekten Kopf, so dass ich sie mit einem Dremel ausfräsen musste (unten). |
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3. Gehäuse entfernen |
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Der Objektivanschluss, das Gehäuse und die innere Abdeckplatte mit dem Langzeitenknopf müssen entfernt werden. |
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Die 4 Schrauben des Objektivanschlusses und die 4 Schrauben, die das Gehäuse halten, müssen heraus (links). Unter dem Objektivanschluss kommen Wachspapierscheiben zum Vorschein. Sie dienen dazu, das Auflagemaß von 28,8mm exakt einzustellen. Manchmal fehlen sie, dann hat ein Dilettant sie nicht wieder eingebaut... Nun noch die hinteren 3 Gehäuseschrauben entfernen (links unten). Darunter befindet sich die innere Abdeckplatte mit dem Langzeitenrad, die von 8 Schrauben gehalten wird. Nach Entfernen der Schrauben kann die Platte mit etwas Fummelei herausgenommen werden. Die beiden grün markierten Schrauben sind kürzer und müssen auch genau dort beim Zusammenbau wieder eingesetzt werden (unten). |
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4. Messsucher ausbauen |
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Bevor der Verschluss ausgebaut werden kann muss bei der Kamera zuerst der Messucher abgebaut werden. Unter ihm kommt eine versteckte Schrauben zum Vorschein, die den Verschluss von oben hält. Als erstes werden diese beiden Schrauben herausgedreht. |
Dann die beiden markierten Schrauben auf der Unterseite herausdrehen. Der Messucher kann dann nach oben abgenommen werden. |
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Die Suchereinheit des Messuchers hat eine Abdeckplatte, die entfernt werden kann. Lösen Sie die vier Schrauben (2 hinten, 2 oben) und nehmen Sie den Deckel ab. |
Innen befindet sich die verschiebbare Linse der Dioptrienverstellung. Sie kann nun einfach herausgenommen und gereinigt werden. So kommt man auch an die Glasflächen des Suchers. |
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Die beiden Schrauben, die den Verschluss von oben halten, sind nun zum Vorschein gekommen. Außerdem kann nun der Hebel, der die Dioptrienlinse bewegt, abgezogen werden. |
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Der Messsucherarm lässt sich nach Entfernen der 3 Schrauben herausnehmen. |
5. Verschluss ausbauen |
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Um den Verschluss auszubauen müssen wir ein paar Vorbereitungen treffen. |
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Diese beiden Schrauben halten das Langzeitenwerk. Nach Entfernen des Langzeitenwerks können dann auch endlich die beiden Abschirmbleche im Inneren entfernt werden (links). Die Schrauben links und unten halten die Auslösefeder des Langzeitenwerks sowie die Bremse für den ersten Vorhang (das U-förmige Teil sowie das kommaförmige Rad in der Mitte) (unten) Die beiden grün markierten Schrauben halten die Auslösefeder des Verschlusses. Sie kann jetzt oder auch erst später abgenommen werden. |
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Nun werden die Teile der Zeitensteuerung abgebaut. Dort drunter kommt dann auch der abgebrochene Mitnehmer zum Vorschein. |
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Zuerst den Hebel der Zeitensteuerung entfernen. Unter der großen Schraube kommt eine Feder zum Vorschein. Außerdem die Feder, die den Zeitenverzögerungshebel hält, sowie den Hebel selbst entfernen (links). Darunter ist die Scheibe mit den Einkerbungen der verschiedenen Zeiten zu sehen. Sie wird mit einer langen Madenschraube gehalten. Die Scheibe selbst kann sehr fest sitzen und muss daher manchmal abgehebelt werden. Vorsicht, dass das Gehäuse dabei nicht zerkratzt wird! (links unten) Unten ist der abgebrochene Mitnehmer zu sehen. Dadurch laufen alle Zeiten mit geschlossenem Vorhang ab. Die Position des Mitnehmers muss im gespannten Zustand der Kamera für den Wiedereinbau markiert werden (z.B. durch kleine Kratzer oder mit einem Filzstift) (unten). |
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Der Gegenpart des abgebrochenen Mitnehmers auf der Unterseite. Er besteht aus 2 Teilen, die mit einer Madenschraube gesichert sind (links). Nach Entfernen der Madenschraube können die beiden Teile auseinandergeschraubt werden. Sie sitzen recht fest, mit einer kleinen Zange und Gummihandschuhen lässt sich das aber bewerkstelligen. |
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Entspannen Sie nun die Verschlussfedern: Die kleinen Sicherungsschrauben entfernen, die innere Schraube mit einem Schraubenzieher festhalten und die eingekerbte Mutter im Uhrzeigersinn(!) mit einer kleinen Zange lockern. Dann entspannen sich die Federn in der Regel von selbst. Die Muttern entfernen wir erst, nachdem der Verschluss ausgebaut worden ist. Drehen Sie nun auch die Schrauben der Auslösefeder raus (grün markiert) und nehmen Sie die Feder ab. Nach Entfernen der beiden silbernen Schrauben auf der Oberseite die den Verschluss halten, kann der Verschlusskasten vorsichtig abgenommen werden. |
6. Weitere Teile entfernen |
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Die Steuerung des Langzeitenwerks wird nun zerlegt. |
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1 Drehen Sie die obere Mutter ab, sollte recht leicht gehen. 2 Nun kann die Feder, die das Gestänge hält abgenommen werden. 3 Dort drunter ist eine weitere Mutter, die die Platte 4 hält. 4 Nun kann die Platte abgenommen werden. 5 Eine winzige Unterlegscheibe (kaum zu sehen) kommt zur Vorschein. Jetzt kann die Stange, die zum Langzeitenwerk führt, mit etwas Fummelei entfernt werden. |
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Auslöser und Spannknopf. |
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Wir entfernen den Auslöseknopf durch Abschrauben (links). Die Rückspulentriegelung wird nun entfernt. Nach Lösen der Schraube kommt einem auf der Unterseite ein keilförmiges Teil entgegen. Dort befinden sich auch immer kleine Unterlegscheiben zur Justierung (meist 2 bis 3 Stück) (links unten). Entfernen Sie die Madenschraube und drehen Sie den Spannknopf gegen den Uhrzeigersinn ab. Dabei unten das Zahnrad festhalten, damit die Feder, die verhindert, dass der gespannte Verschluss wieder von selbst abläuft, nicht überdehnt wird (unten). |
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Entfernen Sie die beiden Schrauben. Der gesamte Spannknopf kann dann entfernt und weiter zerlegt werden (links). |
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Getriebe und Rückspulentriegelung müssen ausgebaut werden. |
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Diese Schraube hält einen Teil der Rückspulentriegelung. Nach Lösen der Schraube kommt einem eine Feder und eine kleine Unterlegscheibe entgegen. Das Zahnrad kann dann abgenommen werden (links). Ein weiteres Zahnrad muss entfernt werden. Die Schraube hat Normalgewinde, kann aber recht fest sitzen (links unten). Die kleine Madenschraube hält die Stachelwalze. Nach deren Entfernen kann man die Stachelwalze vom oberen silbernen Teil abschrauben (unten). Der Pfeil zeigt auf einen Stift, der durch die Achse des großen Zahnrads gesteckt wurde. Er lässt sich leicht herausdrücken (links unten). Das Teil am Gehäuse dient zur Übertragung der Rückspulentriegelung auf die Auslösefeder, damit die Stachelwalze zum Aufwickeln des Films freigegeben wird. Es drückt dann eine kleine Stange nach unten heraus (ganz unten). |
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Weiteres. |
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Der kaputte Mitnehmer und wie er heil eigentlich aussieht. Glücklicherweise hatte ich eine defekte Zorki 3 mit Totalschaden (verzogene Deckplatte), aus der ich das Teil ausbauen konnte. Man kann auch keins aus einer Zorki 4 oder 3M nehmen, da dort der obere Nocken fehlt, der für die Verzögerung der Langzeiten benötigt wird (links). Unten: Die Scheibe rechts oben hat einen kleinen Nocken an der Innenseite. Der dient dazu, das Langzeitenwerk auf 1/10 Sek. einzustellen. Bei 1/10 Sek. wird das Werk in einen anderen Modus versetzt, weswegen die 1/10 Sek. sich auch anders anhört. Links unten ist die Stange in der 1/10 Sek.-Position und zieht damit an dem kleinen Hebel im Langzeitenwerk. Unten ist der Hebel in der Position für alle anderen langen Zeiten. |
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7. Alle relevanten Teile in der Übersicht |
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Ich habe die relevanten Teile nach dem Reinigen einzeln fotografiert und durchnummeriert. Beim Zusammenbau komme ich auf die Nummerierung zurück. Da es doch recht viele Teile sind habe ich sie hierhin ausgelagert. Ein paar Tipps zum Reinigen: Die Metallteile lassen sich am besten mit Feuerzeugbenzin und einer Zahnbürste vom Dreck der Jahrzehnte befreien. Danach lege ich die Teile in ein Ultraschallbad um den letzten Dreck und Fett abzubekommen. Die Chromteile poliere ich danach mit Polierwatte, gute Dienste hat mir da bisher NevrDull geleistet. |
8. Zusammenbau |
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Mitnehmer und Hebel der Rückspulentriegelung. |
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Das Loch für den Mitnehmer wird etwas gefettet. Dann nehmen wir die Teile 19 und verschrauben sie so, dass sich die Madenschraube wieder reindrehen lässt. Das Ganze sollte sich sehr leicht bewegen lassen. Den Hebel der Rückspulentriegelung wieder einzubauen ist ein kleines Geduldspiel. Man muss das keilförmige Teil der Teile 16 von unten in der richtigen Position durch das Loch drücken. Dabei müssen vorher die Unterlegscheiben wieder eingebracht werden. Dann muss der Hebel auf dem quadratischen Stift im richtigen Winkel sitzen und zuguterletzt muss man noch die Schraube reindrehen. Übung macht hier den Meister... |
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Getriebe wieder zusammensetzen. |
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Benötigt werden Teile 26. Etwas Fett auf die beiden Teile und in den Ring auf der Oberseite geben. Die beiden Teile nun erst locker wieder zusammenschrauben, damit genug Platz bleibt um das Zahnrad der Rückspulentriegelung wieder einzusetzen (links). Dann etwas Fett an der Achse und unten für die Zahnräder verteilen. Der grüne Pfeil markiert das keilförmige Teil der Rückspulentriegelung. In der Position sollte es stehen, wenn die Rückspulentriegelung nicht aktiviert ist, also der Hebel oben nicht auf "B" steht (links unten). Das Zahnrad der Rückspulentriegelung wieder einsetzen, die Unterlegscheibe und die Feder aufsetzen und die Schraube wieder reindrehen (Teile 9) (unten). Das kleine Zahnrad aus Teile 15 wieder einsetzen, an die Schraube kann etwas Fett (links unten). Nun kann die Stachelwalze fest mit dem Oberteil verschraubt und die Madenschraube wieder reingeschraubt werden (ganz unten). |
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Der Spannknopf muss wieder zusammengesetzt werden. |
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Benötigt werden Teile 8. Links ist zu sehen, in welcher Reihenfolge die Einzelteile zusammengesetzt werden müssen. Unterlegscheibe und Feder auf die Gewindestange aufstecken, dann durch die Hülse stecken und mit dem Zahnrad verschrauben. Die Feder, die verhindert, dass der gespannte Verschluss von alleine abläuft, muss wieder richtig herum aufgesetzt werden (links unten). Dann wird der kleine Ring mit der Auskerbung nach oben über die Feder geschoben. Die Feder muss in der Aussparung zu liegen kommen (unten). Man setzt den Spannknopf nun ein und wendet einen speziellen Griff ein: Ein kleiner Schraubenzieher geht durch die Gewindeplatte und die Öse der Feder. Man hält die Finger wie abgebildet, dreht das ganze um und kann nun von oben wieder die Schrauben einsetzen. Eine echte Fingerübung (ganz unten). |
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Setzen wir nun den Spannknopf auf der Oberseite wieder zusammen (Teile 2). Als erstes wird die kleine Feder wieder aufgeclipt. Sie sorgt für den Widerstand der Filmzählscheibe. |
Etwas Fett wird um das Gewinde herum verteilt. Setzen Sie nun die Scheibe mit dem Kragen nach oben und die Filmzählscheibe auf. Schrauben Sie den Spannknopf wieder auf und sichern Sie ihn mit der Madenschraube. |
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Vorbereitungen zum Verschlusseinbau. |
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Benötigt werden Teile 32. Das Zahnrad wird positioniert und der Stift wieder durchgesteckt. Einer kleiner Tropfen Öl auf die Achse kann nicht schaden (links und links unten). Benötigt werden Teile 11. Der Schieber für die Rückspulentriegelung sollte sich leicht bewegen lassen (unten). Ganz unten: Die Unterlegscheiben werden wieder aufgesteckt wie sie vorgefunden worden sind. Zum Zusammenbau des Verschlusses und Zuschneiden der Tücher verweise ich auf hier. Der Vorgang ist sehr ähnlich und muss hier nicht nochmal wiederholt werden. Ein Detail wurde aber geändert. Der Stift für den Endanschlag des Verschlussablaufs befindet sich nicht mehr unter dem Zahnrad im Verschlusskasten, sondern unter der großen Trommel (erkennbar an der eingefrästen Nut, ganz unten, im Zahnrad). Das Zahnrad im Verschlusskasten dreht nun frei. Der Vorteil der neuen Lösung ist, dass man es deutlich einfacher beim Einbau des Verschlusses hat, da man die große Trommel nun quasi nicht mehr falsch einsetzen kann. |
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Langzeitenmechanismus. |
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Benötigt werden hier Teile 24. Als erstes fummelt man die Stange wieder durch das Loch oben und setzt dann die winzige Unterlegscheibe wieder auf (links). Dann die Platte aufsetzen und mit der kleineren der beiden Muttern festschrauben (links unten). Nun die Feder wieder einsetzen, mit der größeren der Muttern sichern und hinter die Schraube rechts klemmen (unten). |
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Zusammenbau der Zeiteinstellung. |
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Benötigt werden hier Teile 22 und 23. Setzen Sie die Zeitenscheibe aus Messing wieder auf und sichern Sie sie mit der Madenschraube - was in einer elenden Fummelei ausarten kann (links). Dann den silbernen Knauf aufsetzen, die Feder einsetzen und mit der Schraube festziehen. Darauf achten, dass die Feder nicht von der Schraube eingeklemmt wird (links unten). Nun den Zeitenhebel wieder einsetzen. Das ist etwas fummelig, weil man unten mit der Stange in ein Loch rein muss. Dann die Feder wieder sichern und sie wie gezeigt auf den Hebel setzen (unten). Funktionsweise des Ablaufs: Nach Auslösen wird der Hebel durch die Feder herunter gedrückt und blockiert den Mitnehmer (1). Der erste Vorhang läuft ab, der silberne Knauf (2) dreht sich und schlägt gegen die Ecke (3) des Hebels. Der schnellt zurück und gibt den Mitnehmer (1) frei, so dass der zweite Vorhang ablaufen kann. Manchmal kommt es vor, dass alle Zeiten wie mit 1/1000 Sek. durchrauschen, obwohl anscheinend alles in Ordnung ist. Oftmals ist dann der Hebel etwas verbogen, bzw. er steht nicht im rechten Winkel zur Stange. Man kann den Hebel dann vorsichtig etwas nachbiegen. |
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Lichtabschirmung, Auslösefeder und Bremse. |
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Benötigt werden hier die Teile 13, 14 und 17. Unbedingt nicht vergessen den Stift der Rückspulentriegelung wieder einzusetzen (links). Die Auslösefeder wird in den Auslösestift eingehakt und in Position geschoben (links unten). Dann kann man die große Lichtabschirmung ins Gehäuse legen. Nun wird es etwas knifflig. Die Schraube muss durch das hintere Loch der Auslösefeder, durch das Gehäuse, innen durch das Loch der Lichtabschirmung geführt und dann in die kleine Gewindeplatte geschraubt werden (unten). Die Teile der Bremse des ersten Vorhangs werden wieder eingebaut. Die kommaförmige Scheibe in der Mitte muss genau so stehen, wenn der Verschluss gespannt ist. |
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Einbau und Einstellen des Langzeitenwerks. |
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Sollte das Langzeitenwerk Teile 10 gar nicht richtig funktionieren guckt man zuerst, ob die kleine Feder ausgehakt ist. In der Position muss sie sich befinden (links). Jetzt kann man die Blechabschirmungen einlegen und erst dann das Langzeitenwerk wieder anbringen. Eine Schraube teilt es sich mit der Auslösefeder. Dann wie gehabt die vordere Platte wieder einsetzen und verschrauben. Zur Erinnerung: Bei den grünen Pfeilen gehören die kürzeren Schrauben rein (unten). Unten links: Der Hebel (linker Pfeil), der für das Umschalten im Langzeitenwerk zwischen 1/10 Sek. und den anderen Zeiten zuständig ist muss rechts hinter den Haken (rechter Pfeil) gebracht werden. Das ist etwas fummelig. Nun kann man die langen Zeiten einstellen. Stellen Sie die 1/5 Sek. ein. Wenn sie zu schnell ist, dreht man die Schraube im Langzeitenknopf etwas rein, ist sie zu langsam etwas heraus. Probieren Sie alle langen Zeiten durch, auch "T". Das unterste Bild zeigt, wie der Verzögerungshebel bei Stellung "T" gegen die kleine Platte mit dem Kragen kommt. Dreht man das Rad dann wieder auf 1 Sek. sollte der Vorhang wieder schließen. Wenn "T" nicht funktioniert kann die kleine Platte mit den beiden Schrauben in ihrer Position angepasst werden (ganz unten). |
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Messsucher und Rest. |
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Installieren der Rückspulkurbel (Teile 6): Zuerst die schwarzen Scheiben innen im Verschluss auflegen, dann die Unterlegscheibe und die Feder auf die Gabel stecken. Von unten ins Gehäuse stecken und den Ring aufsetzen. Dann den Knauf der Rückspulkurbel in die Gabel stecken und verschrauben (links). Die Wachspapierscheiben müssen exakt so wieder aufgelegt werden, wie sie beim Zerlegen entnommen worden sind. Dann den Gewindering anbringen, Teile 18. Die Markierung muss unten sein. Beim Aufsetzen des Messsuchers (Teile 31) muss man darauf achten, dass der Messucherarm richtig eingesetzt worden ist (unten). Die Scheibe für den vertikalen Versatz des Messsuchers ist mit Schellack verklebt. Nach Anlösen mit Alkohol kann man sie verdrehen um den vertikalen Versatz einzustellen oder ganz entfernen um sie zu reinigen. Der horizontale Versatz wird mit der kleinen Schraube eingestellt. Nach rechts gedreht wandert der Messsucherfleck im Sucher gegen unendlich. Nun noch den Deckel wieder aufsetzen und das Zeitenrad anschrauben - fertig. |
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9. Ergebnis |
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Der ganze Aufwand hat sich gelohnt! Die Kamera steht sehr schön da, ist perfekt justiert und läuft sehr leicht. |
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